Jagdausbildung

Am Anfang steht der Naturschutz

Naturschutz ist leider keine objektive Wissenschaft und man kann Naturschutz auch nicht studieren. Vielmehr ist es eine von Meinungen und Überzeugungen der modernen Gesellschaft geprägte Ansicht. Man glaubt zu wissen wie Naturschutz auszusehen hat und dennoch geht vieles komplett am Thema vorbei. Das Naturschutzgesetz soll nun helfen die Rahmenbedingungen zu schaffen, indem Natur und Nationalparks geschaffen, oder Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen und unter gesetzlichen Schutz gestellt werden.

Die Jagdausbildung

Nur wenige wissen aber, dass gerade der Jäger durch seine Jagdausbildung zum Naturschutz verpflichtet wird! Dies geschieht über das Jagdgesetz, denn hier wird der Jäger verpflichtet einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten. In der praktizierten Jagd verbessert der Jäger die Lebensgrundlagen des Wildes und daher sind Jagdvereine oft anerkannte Naturschutzvereine.

Welche Rolle übernimmt der Jäger?

Ein Jäger hegt und pflegt verantwortungsvoll und nachhaltig, Wild und Natur
Jäger sind klassische Naturnutzer, mit Interesse an einer nachhaltigen Bewirtschaftung
Sie sind verpflichtet durch das Bundesjagdgesetz, Wildbestände zu regulieren

Durch den direkten Zugriff auf die Flächen und engen Kontakt zu den Grundeigentümern übernehmen Jäger echten praktischen Naturschutz
Jäger richten Ruhezonen für das Wild ein und schaffen Äsungs- und Deckungsflächen
Trotz intensiv genutzten Flächen wird Lebensraum für selten gewordenen Reptilien, Vögel, Schmetterlinge und Insekten geschaffen

Der Jagdschein

Wer die Jagd ausüben möchte, benötigt zwingend einen gültigen Jagdschein. Nur ein gültiger Jagdschein berechtigt zur Jagd und zum Erwerb von Jagdwaffen. Der Jagdschein berechtigt zwar zum begrenzten Führen von Waffen, hat aber mit dem Waffenschein nichts zu tun.